Stern

Refrain 1:
Ich blicke auf die Welt hinab
von meinem kleinen, leeren Stern.
Herunter schau ich in ein Grab,
bin zum Glück so weit so fern.

Strophe 1:
Voll Schmerz betrachte ich die, die ich einst geliebt habe.
Bei ihrem Anblick vermischt sich Verzweiflung mit Zorn,
als ich bemerke, welche Kälte ihnen entströmt.
Ist Vergessen so leicht, wie es zu sein scheint?

Strophe 2:
Ohnmacht füllt meinen Kopf aus, wird stärker und stärker,
bis sie mir schließlich die Schläfen zu zertrümmern droht.
Meine Hände greifen ins Leere, genau wie meine Gedanken,
ich kann nichts machen, außer Tränen zu vergießen.

Strophe 3:
Verachtung keimt in mir empor und lässt mich lächeln,
als ich die Würmer, die dort kriechen, beobachte.
Voll Spott entsinne ich mich der Vergangenheit,
und kann das Gefühl des Neids doch nicht ganz unterdrücken.

Strophe 4:
Ein wilder weißer Vogel breitet seine Schwingen aus,
erhebt sich aus dem tristen Grau, das ihn umgibt.
Auf halbem Weg zu mir beginnt sein Federkleid zu bluten,
fällt von Ihm ab, so dass er auf dem Grund zerschellt.

Refrain 2:
Ich blicke auf die Welt hinab
von meinem nachten, kalten Stern.
Herunter schau ich in ein Grab,
und läge selbst darin so gern…

SongInfo

Musik: Karl Haas
Text: Karl Haas
Releases: xIs
2013 auf unserer Webseite (Vocals recorded at „Otterbau Studios“)
Länge: ca. 10:07 min